Workshop 15 - 18 Uhr im Club

Schluss mit dem Mythos des Rampenlichts: Bühnen sind für alle da!

Ob Techno-DJ*, Speedmetal-Gitarrist*in, Schauspieler*in, Rapper*in, SlamPoet*in oder Jazzpianist*in. Viele junge Menschen träumen von der einen Chance, der großen Bühne, von Applaus und Zuspruch. Tatsächlich lässt die Kulturindustrie nicht viel Raum für Romantik. Da gehts vielfach um Zahlen, Klicks, Medienpräsenz. Und dass da für Männer und Frauen unterschiedlich Regeln und Maßstäbe gelten, ist spätestens seit der #metoo Debatte des vergangenen Jahres kein Geheimnis.

Aber es gibt verschiedene Wege auf die Bühnen und an die Mikrophone. Und die sollen im Workshop Thema sein. Wer also schon immer davon geträumt hat, mit der eigenen Musik, den eigenen Texten gehört zu werden, dies vielleicht schon ein bisschen ausprobiert oder bereits Bühnenroutine hat, ist im Workshop willkommen.

Fragen für den Hinterkopf könnten lauten:

- Warum spielt für mich als Mädchen/Frau mein Aussehen angeblich so eine wichtige Rolle?
- Wer bestimmt eigentlich, ab wann man ‚gut genug‘ für die Bühne ist?
- Wie geh ich mit eigener Unsicherheit um?
- Wie finde ich dir richtigen Worte zwischen den Stücken?
- Wie kann ich mich mit Gleichgesinnten connecten?
- Was kann ich gegen Lampenfieber tun?
- Wie finde ich als Anfänger*in meinen Platz zwischen den Erfahreneren, ohne mich klein und doof zu fühlen?
- Wie geh ich mit eigenen Ansprüchen um?
- Wie bereite ich mich auf einen Auftritt vor?

Für alles, was ihr mitbringt, auf dem Herzen habt, fragen und mitteilen wollt, ist Platz. Wir wollen versuchen einen Raum zu schaffen, in dem Unsicherheit kein Grund zur Verunsicherung ist. Der Workshop ist für Mädchen, Frauen, Trans, Inter und nichtbinäre Menshen.

Beginn: 15:00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Alter: 14 - 34
Anmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Konzert ab 20:00 Uhr im Saal

Wir freuen uns wahnsinnig euch SOOKEE in unserem schönen FORUM präsentieren zu können!

Es gibt wahrscheinlich einfachere Bereiche, um Sexismus und fehlende geschlechtliche und sexuelle Diversität zu diskutieren, als die deutsche Hip Hop Szene. Sookee tut es trotzdem—und das nicht erst seit gestern. Seit 2003 ist die Berlinerin als Rapperin unterwegs und spricht über linke Politik und Queerfeminismus, statt sich in festgefahrenen Rollenbildern und kapitalistischen Statussymbolen zu suhlen. Patriarchalische Strukturen gibt es zwar überall, im Rap werden sie nur eben besonders deutlich. Mit ihrem neuen Album „Mortem & Makeup“möchte sie jetzt bewusst auch Leute außerhalb der linken Filterbubble ansprechen. Rein in die Köpfe derer, die sich sonst eher weniger Gedanken um soziale Ungerechtigkeit machen. Die erreichen, die bisher nicht zuhören wollten.

sookee
https://www.youtube.com/watch?v=pRp5M3UvLsg

Support: Sharon Music
https://www.youtube.com/watch?v=LX3ELW9aKDY